Projekt „Musik kennt kein Alter – Qualitätssicherung in deutschen Musik-vereinigungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ (2009 bis 2010) Im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände bdo Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien „Schriftliche Befragung von Vereinsvorständen von Musikvereinigungen der instrumentalen Laienmusik“ Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde, der demografische Wandel ist zunehmend in den Blickpunkt politischer und gesell-schaftlicher Diskussionen gerückt. Es gibt kaum eine andere Entwicklung, die unsere Gesellschaft so umfassend beeinflussen und verändern wird, wie der demografische Wandel. Die Bevölkerungsstruktur in Deutschland verändert sich bereits heute. In den nächsten Jahrzehnten wird die Gesellschaft älter, nimmt zahlenmäßig ab und die An-teile der Ausländer und Migranten an der Wohnbevölkerung werden zunehmen. Experten gehen ferner davon aus, dass räumliche Ungleichheiten in den nächsten Jahrzehnten zunehmen und wir in Deutschland in Zukunft nicht mehr Gleichheit, sondern mehr Verschiedenartigkeit der Lebensverhältnisse vorfinden werden. Der demografische Wandel wird auch das Kulturleben maßgeblich verändern. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (bdo) das einjährige Projekt „Musik kennt kein Alter – Qualitätssicherung in deutschen Musikvereinigungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ initiiert, das vom Institut für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) in Köln durchgeführt und vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, mit Unterstützung der bdo-Mitgliedsverbände Zukunftsperspektiven zur Integration der Älteren in den Orchestern zu entwickeln und sie fit für den demografischen Wandel zu machen. Weiterhin sollen Potenziale und Grundlagen von Seniorenorchestern erforscht und den Mitgliedsverbänden der bdo Handlungsempfehlungen für ihre Arbeit an die Hand gegeben werden. Um ein konkreteres Bild von der Struktur und den Generationen in den Musikvereinen zu erhalten, werden deshalb die Vorsitzenden bzw. Vorstandsmitglieder von Vereinen schriftlich zu ihren Erfahrungen befragt. Die Untersuchung soll u.a. ermitteln, wo es bereits gute Ansätze einer Generationen-durchmischung gibt, von denen andere profitieren können. Ferner wollen wir herausfinden, welche Zukunftsstrategien geplant sind und welche Herausforderungen für die Zukunft gesehen werden. Wir möchten Sie freundlich darum bitten, die Befragung zu unterstützen und den Fra-gebogen auszufüllen. Alle Angaben werden anonymisiert bearbeitet. Bitte schicken Sie diesen Fragebogen möglichst umgehend an ISAB zurück. Wir bieten Ihnen drei Möglichkeiten zur Rücksendung an: 1. per E-Mail: Bitte füllen Sie hierzu den Fragebogen,
zur Verfügung stellen aus und senden den ausgefüllten Fragebogen per E-Mail an: bischoff@isab-institut.de 2. per Fax an: 0221 – 41 70 15 3. Per Post (unfrei - Gebühr zahlt Empfänger) an: ISAB-Institut „bdo-Befragung“ Overstolzenstrasse 15 50677 Köln Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herr Stefan Bischoff Institut für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB-Institut) Overstolzenstrasse 15, 50677 Köln T: 0171 – 14 19 068 E-Mail: bischoff@isab-institut.de Im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen Stefan Bischoff, M.A. Soziologe Projektleiter
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