Sie sind hier

Startseite » Die D-Lehrgänge (Jungbläserlehrgänge) des BSM

Die einzelnen Fächer bei den D-Lehrgängen

Die einzelnen Fächer bei den D-Lehrgängen

Theoretischer Unterricht
Im theoretischen Unterricht erhalten die Lehrgangsteilnehmer einen Überblick über die Anforderungen der angestrebten Prüfung. Es werden ihnen Übungen und Hilfen zur Vertiefung und Absicherung des gelernten Stoffes aufgezeigt und vermittelt. Der Lernstoff des Lehrgangs befähigt in der Regel die Lehrgangsteilnehmer, insbesondere die D2 und D3 Kandidaten, nicht, die Prüfung zu bestehen. Sein Musiklehrer und sein Verein sollten ihn mit auf die bevorstehende Prüfung vorbereiten.

Instrumentalunterricht
Hier werden Grundfertigkeiten auf dem Instrument vermittelt. Einblasübungen, Tonleiterstudien und mehr von den Dozenten individuell mit den Lehrgangsteilnehmern praktiziert. Bei Vortragsstücken wird hier besonders darauf geachtet, dass das Stück in seiner Gesamtheit erfasst wird und nicht nur Noten richtig gespielt werden. Um Niveau-Unterschiede zu vermeiden sind beim Gruppenspiel D2 und D3 Gruppen unter sich.

Orchesterproben
Im Lehrgangsorchester werden das genaue rhythmische Zusammenspiel und das „Hören“ auf den Mitspieler und auf die Register geübt. Die meisten Teilnehmer, insbesondere die aus den kleinen Vereinen, spielen zum ersten Mal im „großen“ Orchester mit, hören den Gesamtklang und sind dadurch hoch motiviert und begeistert dabei.

Spiel in kleinen Gruppen
Beim Spiel in kleinen Gruppen werden den Teilnehmern die Möglichkeiten und Alternativen des Zusammenspiels aufgezeigt. Sie erfahren, dass neben dem großen Orchester auch im Trio, Quartett, Quintett, „Mini-Big-Band“ oder Salonorchester Spielen Freude machen kann.

Rhythmische Übungen
Mithilfe des Orff-Instrumentariums und dem Schlagwerk werden die Lehrgangsteilnehmer über leichte zu schweren rhythmischen Übungen hingeführt.
Auch das Üben mit Händen, Beinen, Armen und Fingern des eigenen Körpers wird zur Verbesserung des rhythmischen Gefühls angewandt.

Gehörbildung
Über das Hören einfacher Intervalle bis hin zu Akkordschemen werden die Teilnehmer zu bewusstem Hinhören, um die Unterscheidung von Tönen und Klängen, erzogen.

Atmung und Körpererfahrung
Der Atem – gewissermaßen die Seele des Bläsers – trägt den Ton und bestimmt weitgehend seine Qualität. Die Lehrgangsteilnehmer erfahren zunächst durch Übungen, wie der eigene Körper beim Atmen reagiert. Also, welche Organe am Atemvorgang beteiligt sind, welche Kräfte das Atmen bewirken und wie der Atemvorgang durch das Atemzentrum gesteuert wird. Er erfährt z.B., wie er sein Zwerchfell unter Kontrolle bekommt oder wie er sich in einer Stresssituation beruhigen kann. Durch tägliche Übungen im Lehrgang und Anleitungen für zu Hause sollen die jungen Bläser zum bewussten Atmen kommen.

Als Arbeitsmaterial für den theoretischen Unterricht werden auf den Lehrgängen des BSM die Bände 1 und 2 „Musiklehre, Rhythmik, Gehörbildung“ von Michael Stecher benutzt. Es empfiehlt sich, diese Bücher, die über den Musikalienhandel erhältlich sind, den D-Kandidaten zugänglich zu machen.

Kontakt

Bund Saarl. Musikvereine e.V.
Trierer Straße 14a
66839 Schmelz
Telefon: (0 68 87) 87 37 8
Telefax: (0 68 87) 88 75 16
E-Mail: info@b-s-m.org