BSM-Journal Ausgabe I

AUS SAM WIRD BSM-JOURNAL WAGEN WIR EINEN NEUANFANG!

Der Präsident des Bundes Saarländischer Musikvereine, Josef Petry, schrieb in seinem Grußwort der 1. Ausgabe der SAM, die von meinem Team und mir bei M & G

Im Januar 2015 erstmalig gestaltet wurde: "Neue Besen kehren gut." Wir unterhielten uns über die Bedeutung dieses Sprichwortes und waren "damals" durchaus unterschiedlicher Auffassung. Für mich hat "Neue Besen kehren gut" eine immanent skeptische Aussage im Sinne von "Warten wir mal ab, wie sich die neuen Besen im Zeitablauf bewähren." Josef Petry interpretierte die Aussage ausschließlich positiv und seine insgesamt optimistische Grundhaltung bzgl. der Herausgabe dieser Zeitschrift hat sich – wie ich während der ausnahmslos guten Zusammenarbeit der letzten vier Jahre feststellen konnte – bewiesen. Stets habe ich mindestens im Hintergrund an der inhaltlichen Ausrichtung der SAM mitgearbeitet und versucht neue Impulse zu geben, zu verbessern, zu erweitern, über den Tellerrand der rein blasmusikspezifischen Themen hinauszublicken, um die Zeitschrift vielfältiger zu gestalten, aber eingetretene Pfade zu verlassen, gestaltet sich oft schwieriger als einen Neuanfang zu wagen. Der Neuanfang ist, indem Sie die erste Ausgabe des BSM-JOURNAL nun in Händen halten, vollzogen. Natürlich können wir nicht alle Ideen in Heft 1 realisieren, aber einiges ist – wie Sie sehen werden – bereits umgesetzt. So lesen Sie in diesem BSM-JOURNAL in einer ARTE-Reportage über das Instrument des Jahres – das Saxophon. Claudia Wälder-Jene stellt drei hochinteressante Werke für Blasorchester vor und in der Rubrik Das besondere

Konzert berichten wir von einem außergewöhnlichen Konzertereignis. Wichtig für die weitere Entwicklung des BSM-JOURNAL sind Sie, liebe Leser. Wir würden gern Ihre Ideen aufgreifen. Was könnte in solch einem Journal rund um die Amateur-Blasmusik noch interessant sein? Bitte beteiligen Sie sich! Senden Sie uns Ihre Vorschläge! Ein "empfindliches Thema" ist die bisherige Rubrik Aus den Musikkreisen. Die meisten Einsender möchten exakt den eingesandten Text lesen, weil alles Geschriebene ihnen wichtig erscheint. Das soll auch so sein, aber lassen Sie uns hier zukünftig eine gute Linie finden. Lesen Sie mehr zu diesem und anderen Themen auf Seite 29f In eigener Sache. Da ich weder Mitglied des Bundesvorstandes noch Mitglied eines Musikvereins bin, ist eine bevorzugte Darstellung der Aktivitäten des einen oder anderen Orchesters bzw. Vereins auszuschließen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Kennenlernen der ersten Ausgabe des BSM-JOURNAL.

Hans-Dieter Kuhn, Verlag M&G